Schriftgröße: A|A|A
 

Rundgänge am Kloster Chorin

Rundgänge am Kloster Chorin

Streckenlänge:
Rundgang Weinberg: 3,5 km
Rundgang Bullenwiese: 4,5 km

Markierung:
Streckenmarkierung am Wegesrand

Ausgangspunkt: 
Besuchereingang des Klosters Chorin

Karten: 
Flyer vom Kloster Chorin

Kontakt:
Kloster Chorin
Amt Chorin 11a
16230 Chorin
Tel. (03 33 93) 6 57 77
www.kloster-chorin.de

Tipps / Sehenswürdigkeiten: 
Kloster Chorin mit Ausstellung, Aussichtspunkt mit Schutzhütte am Weinberg, Amtssee

Einkehrmöglichkeiten:
Kloster Café, Waldseehotel Frenz, Immenstube im Hotel "Haus Chorin"

Streckenverlauf:

Rundgang üder den Weinberg:

Der Gang durch den Weinberg beginnt gegenüber dem Kloster Chorin auf der Höhe des Besuchereingangs. Die kleinen Steigungen werden belohnt mit einer Pause an einem herrlichen Aussichtspunkt mit Schutzhütte, den man erreicht, wenn man den alten Pflasterweg nach Liepe überquert hat. Der Blick geht über eine sanft-hügelige Landschaft.

Die Südhänge des Berges wurden für den Weinanbau genutzt, bis ein harter Winter Mitte des 18. Jahrhunderts die letzten Reben vernichtete.

100 Jahre später wird der Weinberg parkähnlich umgestaltet. Er wird Forstgarten der Forstakademie in Eberswalde, aus dem auch die meisten der heute noch in der Region vorhandenen Baumarten stammen. Über 1000 Gehölzarten gab es hier und viele Pflanzen. Der Weinberg kann als eine Wiege des Anbaus für exotische Bäume und Pflanzen gewertet werden. Die Versuche wurden 1930 eingestellt und der Weinberg entwickelt sich zu einem schönen Mischwald.

Rundgang um die Bullenwiese:

Sie folgen der Allee, die von der Westfassade des Klosters Richtung Sandkrug wegführt. Der Weg endet bald an einer kleinen Straße Richtung Dorf Chorin; sie biegen an der Ausschilderung nach Chorin rechts ab und kommen zur Brücke über den Nettelgraben.

Vor der Brücke folgen Sie linker Hand dem Weg, der zunächst als Radweg ausgeschildert ist. Er führt um die Bullenwiesen. Auch hier folgen wir den Spuren der großen Wasserbaumaßnahmen der Choriner Mönche im Mittelalter. Die sogenannten „Bullenwiesen“ wurden zur Zeit der Mönche im jahreszeitlichen Wechsel sowohl als Karpfenteiche für die Fischaufzucht wie auch als Weideflächen für das Vieh genutzt, von Oktober bis März als Wiesen und im Sommer als Teiche.

Die Teiche werden durch den Nettelgraben versorgt. Der gesamte Graben ist eine künstliche Anlage – eine gewaltige Baumaßnahme mit großem Ergebnis: 150 km2 Land wurden so trockengelegt, Frischwasser vom Parsteiner See über 12 km zum Kloster geführt, Seen, Teiche und Mühlen mit mehr Wasser versorgt.

Hinweis für den Rückweg: An der Brücke über den Nettelgraben führt ein Verbindungsweg auch direkt zum Amtssee.

 
 
  • merkzettel
  • print
  • back
  • top